Das Versicherungsdarlehen ist die typische Finanzierungsangebot der Versicherungsgesellschaften. Die Zinssätze liegen bei einem Versicherungsdarlehen bis zu einem halben Prozentpunkt niedriger als bei Darlehen von Banken und Sparkassen. Es wird ein sogenanntes Festdarlehen angeboten, das während der gesamten Laufzeit zwar verzinst, aber nicht getilgt wird. Als Kreditnehmer tilgen Sie nicht in monatlichen Raten, sondern erst am Ende der Laufzeit in einem einzigen Betrag. Um diesen Betrag bezahlen zu können, schließen Sie zusätzlich eine Kapitallebensversicherung ab. Deren Ablaufleistung am Ende der Versicherungslaufzeit dient der Tilgung des Darlehens. Das bedeutet also, wenn Sie sich für ein Versicherungsdarlehen entscheiden, zahlen Sie Zinsen, tilgen aber nicht und zahlen statt dessen monatlich die Prämie für die Lebensversicherung. Die Prämien für die Versicherung steigen allerdings mit dem Eintrittsalter, da für die Versicherungsgesellschaft das Todesfallrisiko zunimmt. Das bedeutet also, je älter der zukünftige Eigenheimbesitzer ist, umso teurer wird das Versicherungsdarlehen für ihn. Somit lohnt immer ein Vergleich mit den Hypothekenkonditionen der Banken und Sparkassen.

Unter der sogenannten Ablaufleistung versteht man bei Kapitallebensversicherungen die Versicherungssumme plus die Überschußbeteiligung. Die Mehrzahl der Versicherungsdarlehen wird so gestaltet, daß am Ende der Laufzeit die Ablaufleistung der Darlehenssumme entspricht. Doch aufgepaßt: Die Höhe der Überschußbeteiligung wird und kann eine Versicherungsgesellschaft nicht garantieren

Tipp: Bei dieser Finanzierungsform decken Sie gleichzeitig das Todesfallrisiko ab. Im Todesfall wird die Versicherungssumme ausgezahlt, das Darlehen kann sofort getilgt werden und Ihre Familie kann schuldenfrei leben.


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